{"artists":[{"idArtist":"114242","strArtist":"Peter Gabriel","strArtistStripped":null,"strArtistAlternate":"","strLabel":null,"idLabel":null,"intFormedYear":"1967","intBornYear":"1950","intDiedYear":null,"intPopularity":"65","intFollowers":"1861893","strDisbanded":null,"strStyle":"Rock/Pop","strGenre":"Progressive Rock","strMood":"Poignant","strWebsite":"petergabriel.com","strFacebook":"www.facebook.com/PeterGabriel","strTwitter":"1","strBiography":"Peter Brian Gabriel (born 13 February 1950) is an English singer-songwriter, musician and humanitarian activist who rose to fame as the original lead singer and flautist of the progressive rock band Genesis. After leaving Genesis in 1975, Gabriel went on to a successful solo career, with \"Solsbury Hill\" his first single. His 1986 album, So, is his most commercially successful, and is certified triple platinum in the UK and five times platinum in the U.S. The album's biggest hit, \"Sledgehammer\", won a record nine MTV Awards at the 1987 MTV Video Music Awards, and it remains the most played music video in the history of MTV.\nGabriel has been a champion of world music for much of his career. He co-founded the WOMAD festival in 1982. He has continued to focus on producing and promoting world music through his Real World Records label. He has also pioneered digital distribution methods for music, co-founding OD2, one of the first online music download services. Gabriel has been involved in numerous humanitarian efforts. In 1980, he released the anti-apartheid single \"Biko\". He has participated in several human rights benefit concerts, including Amnesty International's Human Rights Now! tour in 1988, and co-founded the WITNESS human rights organisation in 1992. Gabriel developed The Elders with Richard Branson, which was launched by Nelson Mandela in 2007.\nGabriel has won three Brit Awards—winning Best British Male in 1987, six Grammy Awards, thirteen MTV Video Music Awards, the first Pioneer Award at the BT Digital Music Awards, the Q magazine Lifetime Achievement, the Ivor Novello Award for Lifetime Achievement, and the Polar Music Prize. He was made a BMI Icon at the 57th annual BMI London Awards for his \"influence on generations of music makers\". In recognition of his many years of human rights activism, he received the Man of Peace award from the Nobel Peace Prize Laureates, and TIME magazine named Gabriel one of the 100 most influential people in the world. AllMusic has described Gabriel as \"one of rock's most ambitious, innovative musicians, as well as one of its most political\". He was inducted into the Rock and Roll Hall of Fame as a member of Genesis in 2010, followed by his induction as a solo artist in 2014.","strBiographyDE":"Peter Brian Gabriel (* 13. Februar 1950 in Chobham, Surrey Heath) ist ein englischer Musiker und Video-Künstler. Bekannt wurde er in den frühen 1970er Jahren als Frontmann und Gründungsmitglied der damaligen Progressive-Rock-Band Genesis.\n\nNach seinem Weggang von Genesis im Herbst 1975 startete er eine erfolgreiche Solokarriere. Der Schwerpunkt lag auf der Produktion und Förderung von Weltmusik, sowohl seine eigene Musik aber auch die anderer Künstler betreffend. Zudem nahm er eine Vorreiterrolle im Bereich der digital bearbeiteten Musik ein. Seine Musik, eine nicht klar kategorisierbare Mischung aus Pop, Rock, New Age, mit deutlichen Einflüssen der Weltmusik, stellte er aufwendig in spektakulären Videos und konzeptionell angelegten Liveshows dar.\n\n1967-1975: Genesis\n\n1967 gründete Gabriel während seiner Schulzeit an der Charterhouse School mit seinen Mitschülern Tony Banks, Anthony Phillips, Mike Rutherford und Schlagzeuger Chris Stewart die Band Genesis. Der Bandname war ein Vorschlag von Jonathan King, der das erste Album From Genesis to Revelation produzierte. Als Sänger fand Gabriel Inspiration bei Nina Simone und Otis Redding.\n\nDurch Gabriels ungewöhnliche Bühnenpräsenz erregten Genesis großes Aufsehen in der internationalen Musikszene. Er trat in zahlreichen bizarren Kostümen auf und leitete die Songs mit sarkastischen, traumartigen Geschichten ein. Zu seinen bekanntesten Verkleidungen zählen „The Flower“ und „Magog“ (Supper’s Ready), „Britannia“ (Dancing With The Moonlit Knight), „The Old Man“ (The Musical Box) und „Rael“ sowie „The Slipperman“ für das Konzeptalbum The Lamb Lies Down on Broadway. Zur damaligen Besetzung von Genesis gehörten neben dem Bassisten und Gitarristen Mike Rutherford sowie dem Keyboarder Tony Banks der Gitarrist Steve Hackett und der Schlagzeuger Phil Collins, der 1975 nach Gabriels Ausstieg dessen Posten als Frontmann übernahm. Während sich die Band mit dem Album The Lamb Lies Down On Broadway auf Welttournee befand, entschloss sich Gabriel, die Band nach dem letzten Konzert zu verlassen. Seine Entscheidung wurde unter anderem durch musikalische Differenzen mit seinen Mitmusikern und die problematisch verlaufene Geburt seiner Tochter Anna beeinflusst. Die Trennung von der Band verarbeitete er zwei Jahre später in dem Song Solsbury Hill.\n\n1975-1976: Vorbereitung auf die Solokarriere\n\nNach seinem Ausstieg entschloss sich Peter Gabriel zu einer Auszeit und verbrachte viel Zeit mit der Selbsterforschung und der Betrachtung seines eigenen Seins sowie dem Klavierspiel, Yoga, dem Anbau von Gemüse und nicht zuletzt mit seiner Familie. 1976 nahm er unter Mitwirkung seiner früheren Mitstreiter Phillips, Rutherford und Collins erste Demos für ein Soloalbum auf und später im Jahr begannen dann die Aufnahmen in den USA.\n\n1977-1985: Peter Gabriel I-IV\n\n1977 erschien das schlicht „Peter Gabriel“ betitelte Debüt, das von Bob Ezrin produziert wurde. Das Album ist ein Sammelsurium sehr verschiedener Stile und es enthält Gabriels ersten großen Hit, Solsbury Hill. Im Großen und Ganzen zufrieden mit dem Album, hält Gabriel den Song Here Comes The Flood im Nachhinein für überproduziert. Zu Beginn weigerte er sich, seine Alben mit Titeln zu versehen, woraufhin Fans und Presse die ersten drei Alben mit den inoffiziellen Namensgebungen Car, Scratch und Melt voneinander unterschieden. Sein viertes Album, das in England erneut nur mit dem Namen des Künstlers versehen war, wurde in den USA unter dem Titel Security veröffentlicht.\n\nFür sein zweites, 1978 erschienenes Album arbeitete Gabriel mit dem King-Crimson-Gitarristen Robert Fripp als Produzent zusammen. Es war wesentlich düsterer und experimenteller als sein Vorgänger und enthielt einige ausgefeilte Kompositionen, jedoch keinen Hit. Den Song Exposure schrieb Gabriel zusammen mit Robert Fripp. 1979 nahmen die beiden dann für Fripps Album Exposure den Song Here Comes The Flood in einer neuen Version auf. Spätere Versionen des Stückes, zu finden etwa auf der deutschen Ausgabe der Maxisingle Biko (als Jetzt kommt die Flut, 1980), auf der Kompilation Shaking The Tree (1990) und auf der Live-DVD Growing Up von 2003, folgen dieser sparsamer instrumentierten Version.\n\nDas 1980 veröffentlichte dritte Album enthält die Hitsingles Games Without Frontiers und Biko. Auffällig an dem Album ist die gewagte Produktion, bei der viele ungewöhnliche und bahnbrechende Aufnahmemethoden und Effekte eingesetzt wurden. So wurde hier zum ersten Mal der in den 80ern beliebte Gated-Reverb-Schlagzeugsound eingesetzt, der seine Wirkung aus einem mächtigen Hall mit abrupt abreißender Hallfahne bezieht. Auf Gabriels Wunsch hin benutzten die Schlagzeuger auf diesem Album keinerlei Becken; Phil Collins spielte bei dem Song Intruder ein einfaches Pattern, das Gabriel und seinem Toningenieur Hugh Padgham genug Raum für Klangexperimente ließ, die zu dem besagten Effekt führten. Später wurde dieser Drumsound durch Collins’ Hitsingle In the Air Tonight weltberühmt. Darüber hinaus war „Melt“, wie das Album in Anspielung auf die Covergrafik (Gabriels zerfließendes Gesicht) auch genannt wird, der erste offiziell veröffentlichte Tonträger überhaupt, auf dem mit dem Fairlight CMI ein Sampler zu hören ist.\n\nFür sein drittes Album bot Gabriel verschiedenen nationalen Töchtern seiner Plattenfirma an, das Album komplett auch in der jeweiligen Landessprache auf den Markt zu bringen. Doch nur die deutsche zeigte sich interessiert. Wegen des unterschiedlichen Sprachrhythmus wurde das Album für die deutsche Version komplett neu aufgenommen (Text und Musik) und abgemischt, es kam unter Ein deutsches Album heraus. Die deutschen Texte steuerte Horst Königstein bei, der u.a. auch Liedtexte für Udo Lindenberg schrieb.\n\nIn beschwerlichen und zeitweise ergebnislosen Aufnahmesessions auf seinem ländlichen Anwesen in England entstand zwischen 1981 und 1982 Gabriels vierte Veröffentlichung, bei der er selbst neben David Lord Koproduzent war. Auf diesem Album, das in den USA unter dem Namen Security veröffentlicht wurde, setzte Gabriel den Fairlight in weit stärkerem Maße ein als auf der vorherigen Produktion. Er verwendete eine Vielzahl von gesampelten Klängen mit Percussion-Elementen aus nichtwestlichen Kulturkreisen und anderen unüblichen Instrumenten, um eine umfassend neue Klangwelt zu erschaffen. Trotz des eigenartigen Sounds, der ungewöhnlichen Instrumente und der zumeist düsteren Texte verkaufte sich das Album gut und enthielt mit Shock The Monkey auch einen Hit, zu dem ein für die damalige Zeit in puncto Aufnahmetechnik bahnbrechendes Video gedreht wurde. Auch von diesem Album erschien eine Version in deutscher Sprache.\n\nZu jedem der vier Alben tourte Gabriel ausgiebig, wobei er die auch schon bei Genesis von ihm optisch aufwendig gestaltete Bühnenshow weiter ausbaute. So verwendete er kunstvolle Requisiten, kombiniert mit ausgefeilten Showeinlagen, bei denen er sich z.B. von Gerüsten aus frei über die Bühne hängen ließ, mit Hilfe von Spiegeln und Fresnel-Linsen optisch verzerrte sowie Kostüme und Make-up trug. Bei den ersten Tourneen nahm Gabriel gelegentlich auch Genesis-Songs in das Programm auf. Für eine Tournee ließ sich die ganze Band kahl rasieren. Während seiner Tour 1982/83, die durch das Album Plays Live dokumentiert wurde, trat Gabriel auch als Opening Act von David Bowie auf und musste sich den Vorwurf gefallen lassen, aufgrund seiner komplexen Bühnenshow Bowies Konzerte in den Schatten zu stellen.\n\n1985 erschien Gabriels Soundtrack zu Alan Parkers Film Birdy nach dem gleichnamigen Roman von William Wharton. Für das atmosphärische, rein instrumentale Werk recycelte der Musiker teilweise Stücke seines dritten und seines vierten Albums.\n\n1986-1994: Die großen Erfolge\n\nBis dahin von den meisten Kritikern durchaus wohlwollend aufgenommen und mit einigen Hits gesegnet, löste Gabriel die in ihn gesteckten Erwartungen schließlich mehr als ein, als er 1986 mit dem Album So einen Riesenerfolg landete. Das Werk enthielt unter anderem die mit sexuellen Anspielungen gespickte Single-Auskopplung Sledgehammer, mit der er seine Ex-Kollegen von Genesis und deren Hit Invisible Touch vom ersten Platz der US-Charts verdrängte, das satirische Big Time, die im Duett mit Kate Bush eingesungene Ballade Don’t Give Up über Verzweiflung und Hoffnung angesichts von Arbeitslosigkeit sowie das Liebeslied In Your Eyes, das später für den Soundtrack des Films Teen Lover verwendet wurde.\n\nGabriel produzierte So mit dem Kanadier Daniel Lanois, der auch für seine Arbeit mit U2 bekannt ist. Zu Sledgehammer wurde in Zusammenarbeit mit dem Regisseur Stephen R. Johnson ein sehr aufwendiges Video gedreht, das zahlreiche Preise bei den MTV Video Awards 1987 gewann. Das Video setzte neue Standards in der Musikindustrie, ebenso wie das Video zu Big Time, bei dem völlig neue Animationen und Spezialeffekte verwendet wurden.\n\nEr gründete sein eigenes Label Real World Records, dessen erste Veröffentlichung 1989 der Soundtrack Passion für Martin Scorseses Film Die letzte Versuchung Christi war. Das Werk wird von Kritikern als Höhepunkt in Gabriels Schaffen im Bereich der Weltmusik angesehen und brachte dem Musiker einen Grammy sowie eine Golden-Globe-Nominierung ein. Zudem wird die Musik des Albums im deutschen Fernsehen gern und oft zur Untermalung von TV-Dokus über exotische Schauplätze eingesetzt.\n\nIm Jahr 1992 folgte Gabriels nächstes Studioalbum Us, das ebenfalls mit Daniel Lanois als Koproduzent aufgenommen wurde. Das Album beschäftigt sich mit den persönlichen Problemen Gabriels der letzten Jahre, der Scheidung seiner ersten Ehe und der Distanz zu seiner ersten Tochter. Auch zu Digging In The Dirt wurde ein sehr aufwendiges Video gedreht, das zeigt, wie Gabriel von Würmern zerfressen wird. Das Stück handelt von einem inneren Dämonen, der sich Bahn zu brechen sucht. Wieder einmal wurden mit diesem Video neue Maßstäbe gesetzt. Die Bemühungen, sich seiner Tochter wieder anzunähern, hat Gabriel in dem Stück Come Talk To Me verarbeitet, bei dem Sinéad O’Connor singend mitwirkte.\n\nUs konnte nicht ganz an den gewaltigen Erfolg von So anknüpfen, dennoch ging Gabriel mit einer weiteren ausgefeilten Bühnenshow auf Welttournee, die auf einer eckigen und einer runden Bühne aufgeführt wurde. Beide Bühnen waren durch einen Steg verbunden, welcher unter anderem mit einem Boot befahren wurde. Ausgefallene Requisiten waren außerdem die Telefonzelle bei Come Talk To Me oder die am Kopf von Gabriel befestigte Gesichtskamera während Digging In The Dirt. Ein Konzertmitschnitt wurde als Secret World Live auf VHS und CD, später auch auf DVD, veröffentlicht.\n\nZu Beginn der 1990er Jahre veröffentlichte Gabriel auch die multimediale CD-ROM Xplora, die jedoch auf modernen Betriebssystemen nicht mehr benutzt werden kann.\nseit 1995: Up, die Millennium Show und andere diverse Projekte\n\n1996 wurde die CD-ROM EVE produziert und im folgenden Jahr veröffentlicht. Vier Musikstücke von Peter Gabriel markieren die vier Ebenen des Spiels: Mud, The Garden, Profit, Art and Nature. Durch die Kollaboration mit visuellen Künstlern und Fachleuten verschiedener Wissensbereiche ist ein multimediales Spiel entstanden, das auf modernen Computersystemen noch läuft.\n\nFür die Millennium Show, die im Jahr 2000 in London aufgeführt wurde, entwickelte Gabriel die musikalische Untermalung mit dem Titel OVO. 2002 erschien sein Soundtrack Long Walk Home für den australischen Film Rabbit-Proof Fence (dt. Fernsehtitel: „Der lange Weg nach Hause“). Auch für diese Filmmusik gab es eine Golden-Globe-Nominierung.\n\nZehn Jahre nach Us erschien im September 2002 sein bisher längstes Studioalbum Up, das von Gabriel großteils selbst produziert wurde und klanglich an den eher unkommerziellen düsteren Sound der ersten Gabriel-Alben aus den 1970er und 1980er Jahren erinnert. Es zeigt auch Gabriels kompositorischen Freiraum im Arrangement der Stücke, die bis auf die Pianoballade The Drop nicht kürzer als sechs Minuten sind. Die meisten Stücke sind nicht linear konzipiert und durchlaufen musikalisch wie thematisch sehr dynamische Parts.\n\nAuch zu diesem Album entwickelte Gabriel erneut ein Live-Konzept für eine Tournee, bei der diesmal eine bewegliche Rundbühne eingesetzt wurde. So bewegte sich Gabriel in einem durchsichtigen, aufblasbaren Ball über die Bühne (Growing Up), fuhr Fahrrad (Solsbury Hill), trug eine mit Lampen bestückte Jacke (Sledgehammer) oder lief kopfüber an der Deckenkonstruktion der Bühne entlang (Downside Up). Zu dem Titel The Barry Williams Show wurde eine Talkshow inszeniert, die mit echt wirkenden Bildfehlern auch auf der „Growing Up Live“-DVD von 2003 zu sehen ist. Eine weitere DVD unter dem Titel Still Growing Up Live & Unwrapped (2005) zeigt ein ähnliches Konzert mit abgespeckter Bühnenshow. Zu seiner Liveband gehörte auch seine Tochter Melanie als Sängerin.\n\nSeit 2003 arbeitet Gabriel mit den Spielentwicklern Cyan Worlds und Ubisoft zusammen, für deren Spiele er die Begleitmusik beiträgt. Das Spiel Uru: Ages Beyond Myst von 2003 beinhaltet in mehreren Abschnitten den Song Burn You Up, Burn You Down. Das Stück war ursprünglich auf einer Promo-CD von Up enthalten, wurde aber für die endgültige Veröffentlichung des Albums gestrichen. Beim Spiel ist es in einem Remix mit den Blind Boys of Alabama enthalten, die auch auf dem Song Sky Blue von Up zu hören waren. Für das 2004 erschienene Myst IV – Revelation steuerte Gabriel eine Neuaufnahme des Songs Curtains bei und übernahm eine kleine Sprecherrolle.\n\nFür die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland sollte Peter Gabriel unter der Gesamtleitung von André Heller die Eröffnungszeremonie beim ersten Spiel in München musikalisch organisieren und leiten. Als er dafür bereits Songs schrieb, wurde das Projekt von der FIFA wegen fehlendem Interesse und finanzieller Erwägungen gestrichen.\n\nAm 10. Februar 2006 wirkte er hingegen bei der Eröffnung der Olympischen Winterspiele in Turin mit. Nach Ankündigung durch Yoko Ono, der Witwe John Lennons, sang er dessen Song und Friedensappell Imagine.\n\nIm Sommer 2007 ging Gabriel, ohne ein neues Album veröffentlicht zu haben, wieder auf Tournee. Im Zuge der „The Warm Up Tour Summer 07“ wollte er vermehrt Live-Raritäten in die Setlist aufnehmen und rief die auf seiner Homepage registrierten Fans dazu auf, aus einer Liste selten gespielter Lieder ihre Top 10 aufzustellen. Ein Tour-Tagebuch auf seiner Homepage, das die aktuellen Tourvorbereitungen dokumentierte, gab Einblicke in die mögliche Songauswahl während der Tour. Die Live-Band unterschied sich nicht wesentlich von der Tournee 2002–2004. Lediglich die Keyboarderin Rachel Z, die aus Termingründen die Tour nicht begleiten konnte, wurde durch die Schottin Angie Pollock ersetzt.\n\nIm Abspann des Animationsfilms WALL·E – Der Letzte räumt die Erde auf (Pixar Animation Studios, 2008) ist der Song Down To Earth zu hören, für den Gabriel 2009 seinen sechsten Grammy sowie eine Oscarnominierung erhielt.\n\n2009 absolvierte Gabriel eine Tour durch Lateinamerika und veröffentlichte 2010 sein Projekt Scratch My Back. Das Album enthält orchestral eingespielte Coverversionen bekannter und weniger bekannter Musiker/Bands.\n\nAm 7. Oktober 2011 erfolgte die Veröffentlichung des Werks New Blood, das als Fortführung von Scratch My Back bezeichnet werden kann, allerdings mit dem Unterschied, dass es sich um Neuinterpretationen eigener Songs handelt. Zeitgleich erschien eine DVD mit dem Titel New Blood/Live in London. In ausgewählten Kinos mit digitaler 3D Projektion kam es Ende August und im September zu Aufführungen des Konzertfilms New Blood in 3D.\n\nWährend seiner aktuellen, „Back to Front“ betitelten Tournee, die ihn im September/Oktober 2012 durch Nordamerika führte, nahm sich Gabriel eine Auszeit. Dem amerikanischen Musikmagazin Rolling Stone sagte er, er wolle „ein Sabbatjahr mit seiner Familie“ nehmen. Am 29. September 2013 fand das erste Konzert der europäischen „Back To Front“-Tour im dänischen Herning statt, das letzte Konzert am 10. Dezember 2014 in Dublin, Irland.","strBiographyFR":"Peter Brian Gabriel est un auteur-compositeur-interprète britannique né le 13 février 1950. Il a d'abord connu la célébrité en tant que membre fondateur (en 1967) et chanteur de Genesis, mais il a eu ensuite une longue et prolifique carrière solo couronnée de succès après son départ du groupe en 1975, laissant la place de frontman au batteur Phil Collins. Peter Gabriel est aussi un producteur de disques sur son label Real World. Il est depuis de nombreuses années impliqué dans différentes associations humanitaires. Le magazine Time le consacre comme « l'une des 100 personnes les plus influentes de la planète » en 2008. Il est aussi membre d'honneur du Club de Budapest.\n\nPeter Gabriel est né à Chobham dans le Surrey en Angleterre. Son père, Ralph Parton Gabriel, était ingénieur électricien et sa mère, Edith Irene Allen, appartenait à une famille musicienne. Elle lui apprit à jouer du hautbois à un âge relativement précoce. Il apprit également la batterie. Il entre d'abord à Cable House, une école préparatoire privée de Woking, puis en 1963, à la Charterhouse School à Godalming. Il a joué pour Air Supply.\n\nGabriel fonde Genesis en 1967 alors qu'il est encore à l'école avec Tony Banks, Anthony Phillips, Mike Rutherford et le batteur Chris Stewart. Amoureux de musique soul, Gabriel développe son style sous l'influence d'Otis Redding, Nina Simone, Gary Brooker, Procol Harum et Cat Stevens.\nGenesis devient en quelques années un groupe connu internationalement, notamment du fait des prestations flamboyantes de Gabriel sur scène, qui comportaient de nombreux changements de costumes étranges et des histoires racontées sur scène avant chaque chanson.\n\nÀ la suite de tensions au sein de Genesis, notamment du fait de la personnalité « envahissante » de Peter Gabriel (qui se sentait un peu à l'étroit), et pour ne pas faire exploser le groupe, celui-ci décida de quitter Genesis en 1975 avant même le lancement de la tournée de The Lamb Lies Down on Broadway qu'il assura cependant jusqu'à la fin. Solsbury Hill, son premier succès solo, est un morceau autobiographique relatif à son état d'esprit au moment de son départ de Genesis.\nBien qu'il connût des succès commerciaux et critiques avec des chansons comme Games Without Frontiers (3e album) et Shock the Monkey (4e album), Gabriel atteint une renommée internationale avec les chansons de l'album So, notamment avec le succès du titre Sledgehammer. Ce titre marque aussi l'arrivée de Gabriel dans l'ère du clip vidéo sur MTV, dont il remporte d'ailleurs neuf des récompenses en 1987. Suivront deux albums studio, mais aussi des musiques de film, des projets multimédias (dont seront tirés deux jeux interactifs sur ordinateur), une participation au spectacle du millénaire à Londres, et surtout des collaborations avec des artistes de tous horizons.\nGabriel s'est intéressé depuis longtemps à la world music, avec une première preuve musicale sur son troisième album. Cette influence s'est accrue avec le temps et il est un des piliers du mouvement WOMAD. Il a créé les studios puis le label Real World à Bath au Royaume-Uni pour faciliter la création de ce genre de musique par différents artistes et a contribué à faire connaître des gens comme Nusrat Fateh Ali Khan ou Youssou N'Dour.\nIl est concerné de longue date par les problèmes des droits de l'homme, allant jusqu'à participer pendant plus d'un an à une tournée mondiale au profit d'Amnesty International et créant sa chanson Biko, en hommage à Steve Biko, presque toujours jouée lors de ses concerts depuis. De même, il a participé à l'album Sun City contre l'apartheid à l'initiative de Steven Van Zandt. Prenant conscience après l'affaire Rodney King du rôle de l'image dans cette lutte, il a aussi lancé la Witness organisation qui fournit des caméras vidéo aux organismes de défense des droits de l'homme pour faire connaître les abus.\nDe nombreux artistes ont rendu hommage à Peter Gabriel en reprenant certaines de ses compositions, tel le duo britannique Erasure qui sortit une reprise électronique de Solsbury Hill en 2003.\nLe 10 février 2006, Peter Gabriel a interprété la chanson Imagine de John Lennon lors de la cérémonie d'ouverture des Jeux olympiques d'hiver de 2006, à Turin.\nLe 17 novembre 2006, Peter Gabriel a été désigné « Homme de la paix 2006 » lors d'un sommet de lauréats des Prix Nobel.\nEn 2006 et 2007, il reçoit un Q Award et un Ivor Novello Award pour l'ensemble de sa carrière. En juin 2007, il décide de faire une mini tournée nommée Warm up summer tour de 22 dates à travers l'Europe.\nLe 18 juillet 2007, à l'initiative du milliardaire Richard Branson et de Peter Gabriel, Nelson Mandela, Graça Machel et Desmond Tutu convoquent à Johannesburg une assemblée de dirigeants influents du monde entier qui veulent contribuer, à l'aide de leur expérience et de leur sagesse, à résoudre les problèmes les plus importants de la planète. Nelson Mandela annonce la formation de ce conseil des Global Elders (les anciens, ou sages, universels) dans un discours lors de son 89e anniversaire. Desmond Tutu est président du conseil et ses membres fondateurs incluent également Kofi Annan, Ela Bhatt, Gro Harlem Brundtland, Jimmy Carter, Li Zhaoxing, Mary Robinson et Muhammad Yunus.\nIl participe avec David Rhodes et Richard Evans à la bande originale du film Sea monsters du National Geographic. Il reçoit un BMI Icon le 16 octobre 2007 et le 28 janvier 2008 est honoré d'un MIDEM, prix décerné par l'industrie du disque. Il a travaillé avec Thomas Newman sur la bande son du film d'animation Pixar WALL e. Il reçoit des mains du guitariste The Edge (de U2) un prix d'Amnesty international, « Ambassadeur de conscience 2008 ». On peut estimer aujourd'hui qu'il a vendu 35 millions d'albums (carrière solo).\nDébut 2007, il a déclaré vouloir produire un nouvel opus seul, sans l'aide d'une maison de disques. Pour cela, il a commencé une levée de fonds. Les parutions de Peter Gabriel sont assez espacées, ce dernier travaillant de front sur de nombreux projets. Ainsi, Up a mis 11-12 ans à paraître, conséquence du temps consacré à la gestion de Real World, la réalisation des projets multimédias Xplora1 et eVe, la mise en œuvre d'une BO, la participation au Dôme du millénaire et, dans la foulée, la sortie d'oVo. En outre, Peter Gabriel a publié, en 2008, une édition des journées Real World sous le nom Big Blue Ball, et le 15 février 2010, l'album de reprises Scratch My Back. Parmi les projets officiellement annoncés via le site officiel de l'artiste, un album symphonique du nom de New Blood sorti le 10 octobre 2011. Une version filmée en 3D est présentée sur plusieurs écrans de cinéma le 17 octobre 2011. L'album studio I/O est en suspens depuis quelques années, et une version personnalisée de oVo dénommée Son of oVo est toujours en projet.","strBiographyCN":null,"strBiographyIT":null,"strBiographyJP":null,"strBiographyRU":null,"strBiographyES":null,"strBiographyPT":null,"strBiographySE":null,"strBiographyNL":null,"strBiographyHU":null,"strBiographyNO":null,"strBiographyIL":null,"strBiographyPL":null,"strGender":"Male","intMembers":"1","strCountry":"Chobham, Surrey, England","strCountryCode":"GB","strArtistThumb":"https://r2.theaudiodb.com/images/media/artist/thumb/xwtsqv1386887602.jpg","strArtistLogo":"https://r2.theaudiodb.com/images/media/artist/logo/gabriel-peter-51282b66de828.png","strArtistCutout":"https://r2.theaudiodb.com/images/media/artist/cutout/gajqeh1703065113.png","strArtistClearart":null,"strArtistWideThumb":null,"strArtistFanart":"https://r2.theaudiodb.com/images/media/artist/fanart/peter-gabriel-4ee4ab5022c5d.jpg","strArtistFanart2":"https://r2.theaudiodb.com/images/media/artist/fanart/y09az21631621405.jpg","strArtistFanart3":"https://r2.theaudiodb.com/images/media/artist/fanart/tvxxvu1386887706.jpg","strArtistFanart4":"https://r2.theaudiodb.com/images/media/artist/fanart/5fm92y1631621290.jpg","strArtistBanner":"https://r2.theaudiodb.com/images/media/artist/banner/qxxxwy1362049589.jpg","strMusicBrainzID":"8e66ea2b-b57b-47d9-8df0-df4630aeb8e5","strISNIcode":null,"strLastFMChart":null,"intCharted":"7","strLocked":"unlocked","intChecked":"0"}]}